Aktuelles / News
Lizenzen Schweiz
08.10.2010 12:55 Uhr Daniel Häfele von der Firma Aqua Transform erhält exklusiv die Lizenzen für das Therapiefisch-System in der Schweiz. Anfragen richten Sie bitte direkt an die ... mehr lesenLizenzvergabe und Verhandlungen
06.04.2011 12:01 Uhr Eine Stadt in Deutschland hat einen Optionsvertrag für die Lizenz des Therapiefisch-Systems erhalten. Die Bauarbeiten beginnen 2011 für eine außergewöhnlich ... mehr lesenHistorie der Therapie
Bei den Garra rufa handelt es sich um eine besondere Spezies der rötlichen Saugbarbe. Sie ist im Kangalsee in der Türkei beheimatet. Durch einen Zufall wurde vor Jahrzehnten entdeckt, dass der Garra rufa Fisch abgestorbene menschliche Haut als wertvolle Nahrung ansieht. Hautschuppen sind für diese Fischart eine absolute Delikatesse.
In Cemik am Kangalsee erkannte man schnell das Potential der Doktorfische. Die Ausfuhr der Fische wurde unter strenge Strafen gestellt. Damit will sich die Türkei das Monopol auf diese einzigartige, alternative Behandlungsform gegen die Schuppenflechterkrankung sichern.
Patienten aus aller Welt besuchen das Therapiezentrum am Kangalsee. Die triste Anlage weist in Bezug auf Hygiene, Wasserverordnung und Tierschutz starke Mängel auf. Zudem erfolgt die mit zehn Tagen als zu lang angesetzte Behandlungsdauer ohne begleitende ärztliche Hilfe oder Aufsicht.
Auch andere Personengruppen erkannten die Profitmöglichkeiten der Kangal-Fischtherapie. Schnell entstand ein Graumarkt. Auf diesem werden häufig nicht die „echten“ Kangal-Fische, sondern eine stark ähnliche Fischabart für die Behandlung in heimischen Aquarien oder der eigenen Badewanne angeboten. In diesem privaten Umfeld können Hygienemaßnahmen und Tierschutz nicht greifen. Die Voraussetzungen eines sachgemäßen Einsatzes sind nicht gegeben. Die Fische können ihre volle Knabber-Aktivität kaum entfalten.
Sogar die sogenannten Kangal-Fisch Therapie-Zentren in den Räumen von Arztpraxen und Heilpraktikern entsprechen nicht unbedingt den vorgeschriebenen Standards.
Der Grund: Ein rentabler Betrieb unter der Einhaltung von Tierschutz- und Hygienevorschriften ist nicht möglich, da es an den nötigen neuen technischen und innovativen Einrichtungen fehlt.
Die neu entwickelte Buck-Heitmann Therapiefischanlage ist auf ihrem Gebiet eine echte Innovation. Sie ermöglicht den Einsatz von Kangal-Fischen unter der Berücksichtigung der Hygienestandards und des Tierschutzes. Sie ist behördlich genehmigt, betriebswirtschaftlich rentabel und mit geringem Personalaufwand zu betrieben.